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Ulrike  Reher-Bausch | HP Psychotherapie

Begleitung & Coaching

 

körper-Therapie
Wechselwirkung zwischen Gedanken, Gefühlen und Körpersymptomen
Ulrike Reher-Bausch - Praxis für persönliche Entwicklung & integrative Psychotherapie -  info@psychotherapie-lübeck.com

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Wir wissen, Hormon-, Immun- und Nervensystem stehen in vielfältiger Wechselbeziehung zueinander, und beinahe jeder Gedanke den wir haben, erzeugt innerlich ein Bild oder eine Stimmung.  Die daraus entstehenden Gefühle beeinflussen die Zusammensetzung des biochemischen Hormoncocktails. Die Hormone, die als so genannte Botenstoffe über den Blutweg alle Körperzellen erreichen, bestimmen wiederum entscheidend die biologischen Abläufe im Körper sowie das Verhalten und die Empfindungen eines Menschen.

 (Elvira Bierbach, Hrsg. 2000)

 

Psychische Faktoren haben also einen starken Einfluss auf körperliche Funktionen.

Ebenso hat die körperliche Verfassung einen starken Einfluss auf das psychische Empfinden.

 

Körper- & Psychotherapie

Die Ganzheit von Körper - Seele - Geist  gilt es in der Therapie im Blick zu haben. Gefühle und psychische Qualitäten sind zuerst körperliche Empfindungen, bevor der Verstand, das ICH, sie wahrnimmt, analysiert, bewertet und auf sie reagiert.
Im Idealfall können sich Gefühle frei und spontan entfalten. Ist dies allerdings nicht möglich, weil sie unterdrückt werden (müssen),

so werden diese Gefühle zB durch Anspannung oder Verhärtungen von Muskelgruppen kompensiert.

 

Richtet man sich in der Therapie ausschließlich auf die Psyche, kann ein Thema vielleicht erkannt und dem Bewusstsein zugeführt werden, wodurch die Psyche etwas Neues lernt.

Steckt der Körper jedoch weiterhin in den alten Blockaden/Spannungen und reagiert weiter in den alten Mustern, so kann die neu gewonnene Erkenntnis nicht in unsere  Ganzheit integriert werden. Um dem Neuen auch auf körperlicher Ebene einen Raum zu geben, braucht es auch ein neues körperliches Erleben, das der alten Erfahrung - bzw. dem Mangel an Erfahrung - entgegenwirkt.

 

Auf diese Weise kann das bewusst gewordene sowohl körperlich als auch psychisch integriert werden.

Natürlich gilt dies auch in umgekehrter Folge.

 

Eine rein körperliche Erfahrung ohne Aufarbeitung des psychischen Hintergrundes heilt nicht in jedem Fall.

Es kommt i.d.R.  zu rezidivierenden, körperlichen Rückfällen.

 

Körperorientierte Interventionen können also helfen die inneren körper-seelischen Bewegungen wahrzunehmen und zu überprüfen, wie die aktuelle Situation, das entstandene Gefühl und die innere Reaktion aufeinander abgestimmt sind.

 

Denn oftmals reagieren wir innerlich gar nicht auf die Gegenwart, sondern auf bereits vergangene Erlebnisse und sind mit unseren Gefühlen in "Ur-Altem" verhaftet.

 

Körper-Therapie ist in diesem Sinne die Suche nach sich selbst und seinen Potentialen im "Hier und Jetzt".

Es ist ein Erkennen dessen was uns blockiert und ein sich Freimachen von alten Reaktions- und Verhaltensmustern.

Reaktionsmuster die früher ihren Sinn hatten, uns heute aber begrenzen und daran hindern im gegenwärtigen Moment zu leben.

 

In meiner Arbeit kombiniere ich hier gerne Techniken der Cranio-Sacral-Therapie und mit anderen Methoden - wie angeleiteten Interventionen des Autogenen Trainings - der `kleinen Schwester ` der Hypnotherapie - Techniken des Neuro-mentalen-Stressmanagements und der Bewegungstherapie.